Auf den ersten Blick fällt sofort auf, was so gravierend neu an Office 2007 ist:
- es gibt keine Pulldown-Menüs mehr
- Symbolleisten und Menüs sind verschmolzen zum Ribbon (Multifunktionsleiste)
- die wichtigsten Befehle zum Umgang mit Dateien finden sich im Office-Menü
- die einzige anpassbare Leiste ist die Schnellstartleiste
Daneben gibt es weitere Neuerungen wie zum Beispiel ein kleiner Pfeil, der Dialogboxen aufruft. Sie finden ihn innerhalb einer jeden Kategorie in den Ribbons. Ein Klick öffnet die Dialogboxen (hier den Dialog für die Zeichenformatierung).
In allen Office-Programmen sind die Befehle, Symbole und Dialogboxen weitgehend aneinander angepasst. Gleiche Symbole oder Befehle bewirken auch das Gleiche. Sie können also in allen Programmen von der gleichen Stelle aus den gleichen Dialog "Schriftart" mit dem Pfeil aufrufen.
Einige Symbole sind zweigeteilt - die obere Hälfte ruft den Standardbefehl auf, die untere Hälfte öffnet eine Auswahl möglicher Befehlsvarianten. Das Symbol "Einfügen" reagiert bei Klick auf die obere Hälfte mit dem normalen Einfügen eines kopierten Textes, der untere Abschnitt bietet die Auswahl zwischen verschiedenen Einfüge-Optionen (die abhängig vom Programm sind). Außerdem verbirgt sich dort auch der Befehl "Inhalte einfügen".
Anfangs ist es irritierend, dass eine Formatierung bereits ausgeführt wird, ohne dass ich auf einen Befehl geklickt habe. Alleine das Berühren mit der Maus zeigt im Dokument bereits als Vorschau die Auswirkung. Klicke ich keinen Befehl an, wird letztendlich auch nichts umformatiert; tatsächlich ausgeführt wird der Befehl erst, wenn ich etwas anklicke.
So sieht es z. B. aus, wenn man mit der Maus über die Formatierungen für Autoformen fährt. Die Autoform im Text wird jeweils neu gezeichnet und erscheint mit dem Effekt, der unter dem Mauszeiger liegt. Erst der Klick weist aber diese Formatierung endgültig zu.
29.11.2007